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Karthaus

1326 - Der Tiroler Landesfürst, genannt König Heinrich von Böhmen, gründete die Kartause "Allerengelsberg" in Schnals 1332 - Eröffnung des Kartäuserklosters Die Kartause bot Platz für 12 Mönche, die nach der Ordensregel des Hl. Bruno ein äußerst strenges Klausurleben führten. Jeder Mönch verharrte unter immerwährendem Stillschweigen alleine in seinem Klosterhäuschen.

Gebet, Buße und Meditation begleiteten die Ordensleute. Sie begegneten sich nur in der Kirche zum gemeinsamen Gebet. Die kargen Mahlzeiten nahmen sie in ihrer Zelle ein.

Die Bauern des Schnalstales waren dem Kloster gegenüber abgabepflichtig, weswegen sie sich zur Zeit der deutschen Bauernkriege gegen das Kloster auflehnten.

1782 - Kaiser Joseph II., Sohn der Kaiserin Maria Theresia, löste das Kloster auf.

Besichtigen können Sie noch den Kreuzgang, die Ringmauern mit den Schießscharten, die Gesindekirche zur Hl. Anna, die Kreuzigungsgruppe unterhalb des Friedhofs und die kleine Kapelle zur Grablegung Christi. Priorhaus und Klosterküche sind von außen noch gut erkennbar.